


Am 31. März dieses Jahres begann an der International Information Technology University (IITU) in Almaty, Kasachstan, ein dreitägiger Workshop im Rahmen des Erasmus+-Projekts Cyber4CA – „Development of Innovative Graduate Educational Program in Cybersecurity for the Digital Labour Market of Central Asia“. An der Veranstaltung nahmen Partneruniversitäten aus Europa und Zentralasien, Vertreter einschlägiger Ministerien sowie Industrieexperten teil.
Am ersten Tag des Workshops fanden umfassende Diskussionen über Studienprogramme im Bereich Cybersicherheit in EU- und Partnerländern, CyberLab-Modelle, Lehrmethoden sowie praktische Übungen statt.
Die von den EU-Partnern — Universidad Politécnica de Madrid (UPM), University of Antwerp (UAntwerp), Scuola Superiore Sant’Anna (SSSA) und University Politehnica of Bucharest (UNSTPB) — vorgestellten fortschrittlichen Erfahrungen in der Cybersicherheitsausbildung und Laborentwicklung stießen bei den Teilnehmenden auf großes Interesse. Vertreter aus Usbekistan — darunter die Taschkenter Universität für Informationstechnologien namens Mukhammad al-Khwarizmi, die Nationale Universität Usbekistans, die University of Management and Future Technologies sowie UNICON.UZ — präsentierten ihre praktischen Erfahrungen und nationalen Bedarfe.
Am Ende des ersten Tages wurden drei zentrale Arbeitsgruppen gebildet:
1. Inhalte der Studienprogramme;
2. Cyberlabore und praktische Übungen;
3. Harmonisierung von Regelwerken und institutionelle Unterstützung.
Für die folgenden Tage ist geplant, dass diese Gruppen die Kursangebote der EU- und Partnerländer vergleichen, neue Kurse und Module definieren, europäische Erfahrungen an regionale Gegebenheiten anpassen sowie konkrete Empfehlungen für neue Mastermodule und die CyberLab-Infrastruktur ausarbeiten. Darüber hinaus sollen technische und organisatorische Empfehlungen für praktische Übungen entwickelt, technische Besuche und Industrieexkursionen durchgeführt sowie abschließende Empfehlungen für das Projektmanagement, die Qualitätssicherung, WP3 (Curriculumentwicklung) und WP4 (CyberLab) formuliert werden.
Die im Rahmen dieses Workshops erarbeiteten Empfehlungen werden einen direkten Einfluss auf die Gestaltung regionaler Masterstudienprogramme und der CyberLab-Infrastruktur haben und zur Modernisierung der Cybersicherheitsausbildung in den Ländern Zentralasiens beitragen.